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Gottesdienste

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Aus dem Gemeindeleben

Lesen Sie hier Berichte über Veranstaltungen und Aktionen in unseren Gemeinden:

   

 


7. April 2019

Der Duft von frischgebackenem Brot lockte

Solibrot-Aktion 2019

Fotos ►

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Zwar drang der Duft des frischgebackenen Brotes nicht durch die Kirchenmauer von St. Mariä Himmelfahrt in Neuhonrath, aber die Einladung zum Kauf lockte die Gemeindemitglieder nach der Messfeier in die „Alte Schule“ zum Kauf. Alle gebackenen gespendeten Brote fanden „reißenden Absatz“. So konnten wir nach der ersten Hochrechnung 503,80 € einnehmen. Dieser Erlös wird nach gemeinsamer Entscheidung von den Jugendlichen, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten, und dem  Ortsausschuss Neuhonrath an den akuten Fond „Soforthilfe für die Menschen nach dem verheerenden Zyklon im südlichen Afrika“ von Misereor überwiesen.

Zu dem Leitwort „Mach was draus: Sei Zukunft!  – feierten wir an diesem fünften Fastensonntag, dem Misereorsonntag, den Gemeindegottesdienst. Dieser war von einer Gruppe Firmand*innen und dem Ortsausschuss Neuhonrath vorbereitet worden. Das Beispielland der diesjährigen Misereoraktion ist El Salvador.

Die Mitfeiernden waren sowohl von den Texten als auch von der Gestaltung angesprochen und berührt worden. Das Thema „Zukunft gestalten“ ist bewegt worden.


April 2019

Es hat einige Versuche gebraucht - aber es hat sich gelohnt!

Messdiener gießen Osterkerzen

Vor Weihnachten haben die Messdienergemeinschaften zu Kerzenwachsspenden aufgerufen. Zusammengekommen sind um die 40 kg in allen Farben und Formen. Ziel war es, alten Wachs zu recyceln und neue Osterkerzen für die Kirchen daraus zu gießen.

Mittlerweile sind die Kerzen fertig. Es hat einige Versuche, Zeit und Nerven gebraucht, damit die Ergebnisse zufriedenstellend geworden sind. Aber es hat sich gelohnt!

In der Osternacht werden die Kerzen gesegnet und können ab da an bestaunt werden.

Osterkerzen sind natürlich weiß! Das farbige Wachs wird voraussichtlich für Adventskerzen geschmolzen und vielleicht sogar verkauft.


April 2019

Tatkräftige Hilfe

Pfadfinder unterstützen die Aktion „Lohmar fegt los“

Auch in diesem Jahr hat die Stadt Lohmar unter dem Motto „Lohmar fegt los“ freiwillige Helfer aufgerufen, achtlos weggeworfenen Müll aus Straßengräben, angrenzendem Gebüsch und öffentlichen Blumenbeeten zu sammeln. Die über 1000 Freiwilligen aus allen Ortsteilen von Lohmar beförderten jede Menge Abfall zu Tage. Erstmalig halfen in diesem Jahr auch die Lohmarer Pfadfinder.

 

„Lohmar fegt los“ ist eine gemeinsame Initiative der Stadtmacher, der Stadtverwaltung, dem Bauhof und der Stadtwerke. Die traurige Bilanz der Müllsammelaktion 2019 waren unglaubliche 60 Tonnen Hausmüll, circa 400 alte Autoreifen sowie Altöle, Fette und Autobatterien. Außerdem wurden Kühlschränke, Waschmaschinen und Fernsehgeräte in der freien Natur gefunden. All das musste anschließend mit einem LKW vom Bauhof abtransportiert und zur Entsorgung zu einem Container gebracht werden. Das ist eine schwere körperliche Arbeit. Darum hat Theo Heck, der diese Aktion alljährlich organisiert und leitet, die Pfadfinder um tatkräftige Unterstützung gebeten.  Die Pfadfinder sagten sofort zu und hievten am Samstag den 9. April stundenlang Berge von Müll auf den LKW und später in den Container. So konnte auch 2019 die Aktion „Lohmar fegt los“ mit der selbstlosen Hilfe der Pfadfinder erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte.

 


März 2019

Manchmal ging die Verständigung nur mit Händen und Füßen

Französische und deutsche Tischlerlehrlinge bauten Möbel für die Lohmarer Pfadfinder DPSG

Im Rahmen eines Deutsch-Französischen Austauschs von Tischlerlehrlingen erhielt die DPSG Lohmar eine neue Sitzecke mit vier Tischen und Hockern für ihren Jugendraum im Pfarrzentrum Lohmar. Dieser Austausch war eine Initiative der Handwerkskammer zu Köln und der MFR Lamure sur Azergues.

In einem einwöchigen Workshop am Bildungszentrum Butzweilerhof der Handwerkskammer zu Köln unter Leitung des Ausbilders Achim Allrich, planten und arbeiteten die deutschen und französischen Tischlerlehrlinge an einem gemeinsamen Projekt. Ziel dieses Austausches war es, die Arbeitsweise des anderen kennen zu lernen, aber auch Sprachbarrieren zu überwinden. Dass dies den 13 französischen und 15 deutschen Azubis sehr gut gelungen war, zeigt das Ergebnis, auch wenn manchmal die Verständigung über Hände und Füße lief. Dankbar nahmen die Lohmarer Pfadfinder die deutsch-französische Handwerkskunst an und seit dem 16. März 2019 steht nun eine neue Tischgruppe in ihrem Jugendraum. Als Dankeschön haben die Pfadfinder die angehenden Tischler zu einem Grillabend am Lagerfeuer eingeladen. Bevor es für die französischen Gäste wieder in die Heimat ging, absolvierten sie noch ein zweiwöchiges Praktikum.


23. März 2019

Bald soll wieder ein neues Kreuz stehen

Das Birker Friedenskreuz

Fotos ►

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Nach 60 Jahren an seinem weit über Birk hinaus bekannten Standort hat der Zahn der Zeit so stark an dem Holz des Kreuzes genagt, das es statisch nicht mehr sicher war. Das Ergebnis der Untersuchung durch einen Spezialisten hat der Stadt Lohmar als Eigentümer des Kreuzes keine andere Wahl gelassen, als es zu demontieren.

 

Für viele Birker Bürger ist das Friedenskreuz ein wichtiges Bauwerk und Symbol im Ort. Deshalb bestand der Wunsch das Kreuz zu erneuern und komplett neu aufzustellen. Auf Initiative der Löschgruppen Birk und Breidt der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar wurden Ideen und Anregungen dafür gesammelt und bei einem gemeinsamen Treffen zusammen mit Vertretern der Stadt und den Kirchen, von den Maltesern sowie mit weiteren Vereinen und Gruppen vor Ort diskutiert. Die beiden Löschgruppen sind bereit das Friedenskreuz in Eigenregie neu aufzustellen und haben dazu einen Vorschlag vorgelegt der von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen worden ist. Auch ein Kostenrahmen wurde abgesteckt. Nach aktueller Planung steht der Großteil der Finanzierung bereits durch Kirchen, Vereine und Spenden der Bürger. Bis ein neues Kreuz realisiert werden kann, sind aber jetzt noch ein paar Prüfungen und Absprachen notwendig.

 

Die Katholische und Evangelische Kirche streben eine ökumenische Feier zur Wiedereinweihung an.

 

Falls Sie sich an der Errichtung, Erhaltung und Pflege des Friedenskreuzes beteiligen wollen. Freut sich die Arbeitsgruppe über Ihre Spende auf folgendes Konto:

Malteser Hilfsdienst e.V.

IBAN: DE72370695202220017012

BIC: GENODED1RST

Verwendungszweck: Errichtung und Erhaltung des Friedenskreuzes Birk


27. Februar 2019

Aber wo ist Lohmar?

Verabschiedung unseres Verwaltungsleiters Hermann-Josef Neuß

Aber wo ist Lohmar? Vor dieser Frage stand Hermann-Josef Neuß, als er sich vor eineinhalb Jahren beruflich verändern wollte. „Nun ist mir Lohmar ans Herz gewachsen“. Mit diesen wenigen Worten verabschiedete sich der erste Verwaltungsleiter der Pfarrei St. Johannes. Als Dienstvorgesetzter von ca. 50 Personen und Leiter des Pastoralbüros konnte er diesem neuen Berufsfeld im Erzbistum Köln ein Gesicht geben.

„Sie können sich denken, dass wir Sie ungern ziehen lassen. Mit Ihrer wohlwollenden und verbindlichen Art und mit Ihrer sachlichen Kompetenz waren Sie immer ein guter und wichtiger Ansprechpartner, dessen Einschätzung von Vorgängen wichtig geworden ist“, so konnte Pfarrer Markus Feggeler sein Dankeschön im Gottesdienst ausdrücken. Die anschließende Begegnung im Pastoralzentrum war Gelegenheit, auch persönliches Dankeschön zu sagen.

 

Seit dem 7. Januar übernimmt Carola Schierhofer die Stelle der Verwaltungsleitung.


2. Februar 2019

Kirche entdecken

Erster Schuppertag Kommunion

Am vergangenen Samstag füllte sich das Pfarrheim in Lohmar mit rund 40 Familien.  Grund war der erste Schnuppertag Kommunion, zu dem die Kinder des kommenden Vorbereitungskurses 2019/20 eingeladen waren.

Die Kinder konnten dabei aktiv das Gemeindeleben in unserer Pfarrei kennen lernen. Verschiedene Gruppierungen sorgten für ein buntes Angebot: Es konnte in biblische Geschichten, die Bruni Gräber lebhaft und spannend vorlas, eingetaucht werden. Das Gehörte konnten die Kinder anschließend in eigenen Bildern festgehalten.

Die Messdiener gestalteten zusammen mit den Kindern kleine Kerzen, die als Erinnerung mitgenommen werden konnten. Beim Gestalten der Kerzen konnten so erste Kontakte geknüpft werden.

Auch musikalisch waren alle Familien gefordert: Zusammen mit Kirchenbereichsmusikerin Sandra Berns wurden Lieder gesungen, einige davon waren durch entsprechende Bewegung besonders lebhaft gestaltet.

Während der Aktionen konnten die Eltern und Begleitpersonen Ihre Fragen rund um das Thema Kommunion an das Vorbereitungsteam stellen.

Zum Abschluss, nach einem stärkenden Imbiss, den die kfd Lohmar vorbereitet hatte, kamen alle in großer Runde um die von den Kindern gestalteten Bilder und Kerzen zusammen. Pfarrer Müller schloss den Tag mit einem gemeinsamen Gebet, Gesang und dem Abschlusssegen.


25. Januar 2019

Vielen Dank

Abschied des Küsterehepaars Jünemann

Fotos ►

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Eheleute Jünemann für die immer überaus gute Betreuung der Kapelle St. Isidor, Halberg. Durch Ihr persönliches Engagement für die Gottesdienste und weit darüber hinaus, ist unsere Kapelle ein Aushängeschild unserer Kirchengemeinde geworden.

 

Die Verabschiedung erfolgte im Rahmen einer Messe, die am 25. Januar  in St. Isidor gefeiert wurde.


18. Januar 2019

Missbraucht

Vortrag von Kriminalkommissar Manfred Paulus a.D. in Lohmar

„Kindesmissbrauch ist ein Thema, mit dem wir nicht gerne umgehen. Aber es ist bedrückend und kein Problem der katholischen Kirche allein. Es ist zutiefst ein gesellschaftliches Problem. Auf andere Gruppierungen in unserer Gesellschaft wird nur weniger geschaut. Sie halten sich zudem auch sehr bedeckt“. „Doch die Zeit des Vertuschens muss in allen Gruppierungen vorbei sein.“ So äußerte sich Manfred Paulus zu Beginn des Vortragsabends am 18. Januar im Pfarrzentrum St. Johannes.

Aus jahrzehntelanger beruflicher Arbeit kennt der Kriminalhauptkommissar Täter, Opfer und Tatorte. Paulus stellte auch fest, dass sich die katholische Kirche immer schwer getan hat, ihren Blick auf die Opfer zu lenken. Durch mehrfach überarbeitete Leitlinien sei sie aber bemüht, den Schutz der Institution zugunsten der Opfer zu überwinden. „Scham und Reue sind nicht ausreichend. Strafrechtliche Konsequenzen für die Täter sind erforderlich“. forderte der Referent. Jeder Hinweis müsse an die Behörden gegeben werden. Dadurch könne Kirche wieder an Ansehen gewinnen.

Paulus richtete seinen Blick auch auf die vielfältigen Motivationslagen der Täter, die von Pädophilie über religiöse Motive bis hin zu sadistischen Fantasien reichen. Täter würden gesellschaftliche Gruppen suchen, in denen sie zu Kindern Kontakt bekommen. Dass gerade die katholische Kirche dazu gehöre, das sei Tätern sehr gut bekannt.

Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar a.D., ist nach zehn Jahren zum zweiten Mal in Lohmar. Auch im Ruhestand ist ihm jede Gelegenheit wichtig, durch Information, vor allem aus kriminalpolizeilicher Sicht, auf die erdrückende Situation der Opfer aufmerksam zu machen und konsequente Maßnahmen einzufordern.