Ein Weg, der Menschen, Natur und Glauben verbindet:Ökumenischer Schöpfungsweg
Rund 40 Teilnehmende folgten am Samstag, 10. Oktober 2026, der Einladung der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Lohmar und der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Lohmar zum ökumenischen Schöpfungsweg. Unter der Leitung von Pfarrvikar Francis Kaviyil und Presbyter Klaus Heuer führte die etwa dreistündige Wanderung von Neuhonrath über Honsbach, Honrath und Windlöck nach Schloss Auel.
Anlässlich des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi standen an sieben Stationen die Elemente der Schöpfung im Mittelpunkt. Mit Impulsen, Gebeten, Liedern und Zeiten der Stille wurden Natur und Glaube erlebbar.
Zum Auftakt stellte Paul Höher die Arbeit der Dorfgemeinschaft Neuhonrath + Auel vor. An der neuen Honsbacher Aggerbrücke erinnerte die ehemalige Bürgermeisterin Claudia Wieja an den steinigen Weg zur Wiedererrichtung der traditionsreichen Brücke. Weitere Stationen beschäftigten sich mit den Elementen Erde, Feuer und Luft.
In Windlöck wurde die Pilgergruppe von Tatjana von la Valette begrüßt. Den Abschluss vor Schloss Auel bildeten gemeinsame Gebete und die Übergabe eines Taukreuzes als Erinnerung an den Schöpfungsweg. Anschließend lud die Schlossherrin zu einem gemeinsamen Imbiss ein. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, wie Natur, Gemeinschaft und Glaube Menschen verbinden können.
Text und Bilder: Ulrike Clever für die Dorfgemeinschaft Neuhonrath und Auel