Neuhonrather Turmbläser locken zahlreiche Besucher zum Weihnachtskonzert ans Höver-Denkmal
Bei strahlendblauem Himmel, eisigem Wind und bester Stimmung machten sich am Mittag des Heiligen Abends nahezu 100 Interessierte auf den Weg über den Waldpfad zwischen Bornschlade und Oberstehöhe. Bereits in der ersten Kurve, direkt gegenüber der katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt und neben einem alten Pilgerkreuz, erwartete sie das festlich geschmückte Johannes-Höver-Denkmal – und dahinter wie jedes Jahr, die Turmbläser, die diesmal mit 11 Musikanten antraten. Alfred Schmitz begrüßte die Anwesenden zu der liebgewordenen Heiligabendtradition und kündigte kleinere Neuerungen im Ablauf an.
Ein besonders stiller und zugleich bedeutungsvoller Moment entstand, als die Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem mitbrachten. Am Pilgerkreuz entzündeten sie die Kerze im Windlicht mit der besonderen Flamme, damit die Gläubigen ihre eigenen Kerzen daran entzünden und das Friedenslicht weitertragen konnten – ein Zeichen der Verbundenheit, das weit über den Kalvarienberg hinausstrahlt.
Für eine Überraschung sorgte in diesem Jahr der Besuch aus himmlischen Gefilden: Statt des traditionellen Nikolaus fuhr Hans-Josef Schönenstein aus Kern in diesem Jahr ein Engelchen per Traktor zu der wartenden Schar auf den Kalvarienberg.
Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren über den Besuch des neuen Lohmarer Bürgermeisters Matthias Schmitz aus Honsbach, der sich unter die Gäste mischte. Ebenso ließen es sich seine Amtsvorgänger Claudia Wieja und Wolfgang Röger nicht nehmen, sich von den Turmbläsern musikalisch auf das Weihnachtsfest einstimmen zu lassen.
Pünktlich zum Glockenschlag um 12 Uhr endete die stimmungsvolle Zusammenkunft. Mit herzlichen Weihnachtswünschen machten sich die Besucherinnen und Besucher auf den Heimweg, um den Heiligen Abend im Kreis ihrer Liebsten fortzusetzen.
Text und Bilder: Ulrike Clever