Flammen der Hoffnung:Bewegender Start in die Fastenzeit am Gymnasium Lohmar
Der ökumenische Aschermittwochsgottesdienst des Gymnasiums Lohmar fand – aufgrund eines pädagogischen Tags am Mittwoch – am Donnerstag, den 19.02. in der katholischen Kirche in Lohmar statt und setzte einen besinnlichen Akzent zum Beginn der Fastenzeit. Eingeladen waren die Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassen, die gemeinsam diesen besonderen Gottesdienst feierten.
Im Mittelpunkt der von Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer und Pastoralreferent Mattia Zurlo geleiteten Feier stand die Auseinandersetzung mit persönlichen Sorgen und Belastungen. In einem stillen Moment hatten die Kinder die Gelegenheit, Gedanken, Ängste oder Dinge, die sie bedrücken, auf kleine Zettel zu schreiben. Diese Zettel wurden anschließend symbolisch verbrannt – ein Zeichen dafür, Altes loszulassen und mit neuer Hoffnung in die kommenden Wochen zu gehen.
Die ökumenische Gestaltung des Gottesdienstes unterstrich dabei den gemeinschaftlichen Gedanken: Unabhängig von der Konfession kamen die Schülerinnen und Schüler zusammen, um innezuhalten und sich auf die Bedeutung der Fastenzeit zu besinnen. Das Ritual des Verbrennens machte auf eindrucksvolle Weise deutlich, dass Sorgen geteilt und abgegeben werden können – und dass jeder Neuanfang möglich ist.
So wurde der Aschermittwochsgottesdienst zu einem bewegenden Erlebnis, das vielen Kindern Mut machte und sie gestärkt in den Schulalltag zurückkehren ließ.
(Text + Fotos: Gymnasium Lohmar)