Anstöße zum Marienmonat Mai

 

In wöchentlicher Folge finden Sie an dieser Stelle Texte zum Marienmonat Mai. Die Fotos stammen von den Marienaltären unserer Kirchen. Die Text liegen zum Mitnehmen auch in unseren Kirchen aus.

In Kreuzerhöhung, Scheiderhöhe, sind alle jungen Familien und Großeltern zur Gestaltung des Maialtares herzlich eingeladen (Link).

 



Zur zweiten Woche

„Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du gesagt hast“ 

 

Maria hat kein Problem, als Gott sie durch den Engel anspricht  -  sie hat nur die eine Frage: was will Gott von mir?

Und Gott gibt ihr die Antwort: er verspricht ihr die Kraft seines Geistes. 

Kann sie das verstehen? Sie ist doch nur ein junges Mädchen aus Nazareth.

 

Was will Gott von  m i r ? 

Es fällt uns nicht immer leicht, so zu fragen.

Wir wissen doch alles - wir können doch unsere Probleme selber lösen.

So denken wir.

Uns auf Gottes Geist einlassen?

Seinen Willen  g e s c h e h e n  lassen?

Zur Verfügung stehen? 

 

Könnten wir doch einfach nur glauben! 

Dann können wir hoffen in Hoffnungslosigkeit -

Ausschau halten in Aussichtslosigkeit -

abgeben und dabei viel zurückbekommen -

mittragen, was unerträglich erscheint -

füreinander einstehen - und gemeinsam weitergehen.

 

Maria hatte diesen Glauben.

 

Sie hatte die Freiheit, JA zu sagen, als Gott sie durch den Engel ansprach: 

„Ja, ich gehöre dem Herrn, ich stehe ihm ganz zur Verfügung, mir geschehe, so wie du es gesagt hast.“

Maria, wir möchten fragen können wie Du „was will Gott von mir?“,

Maria, wir möchten uns so wie Du auf Gottes Ruf einlassen können,

Maria, wir möchten so eindeutig JA sagen können wie Du.

 

(Verfasser der Redaktion bekannt)