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23.03.2019 - Nach 60 Jahren an seinem weit über Birk hinaus bekannten Standort hat der Zahn der Zeit so stark an dem Holz des Kreuzes genagt, das es statisch nicht mehr sicher war.
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21.02.2019 - "Noah und die coole Arche"

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Kreuzwegandacht mitgestaltet von der kfd
Abendmesse
Donnerstag, 28. März 2019
Abendmesse

Kreuzerhöhung Lohmar-Scheiderhöhe

Scheiderhöher Str. 48
53797 Lohmar-Scheiderhöhe

Koordinaten: N50° 52' 23.761" O7° 13' 42.244"  |  50.873267 7.228401

 

 

Nördlich, unmittelbar neben der früheren Kapelle „Heilig Kreuz“, die 1803 erbaut und 1926 wegen Baufälligkeit bis auf den Chor abgerissen wurde, ist im Jahre 1911 der Grundstein für die heutige kath. Kirche „Kreuzerhöhung“ in Scheiderhöhe gelegt worden. Die Einweihung fand am 29. Januar 1913 statt.


Die sogenannte „Freiheit Scheiderhöhe“ unterstand dem Amt Porz und gehörte lange Zeit zum Kirchspiel Altenrath sowie mit dem südöstlichen Teil der Gemeinde zum Kirchspiel Lohmar (Freiheit bedeutet Immunität = Schutz, deutet auf die Art der Gerichtsbarkeit hin).


1803 errichtete man in Scheiderhöhe eine Kapelle zum „Heilig Kreuz“ die 1805 geweiht wurde und 1866 nach der Pfarrerhebung als Pfarrkirche diente.


1911 wurde der Grundstein zum Bau der heutigen ein-schiffigen, neuromanischen Pfarrkirche „Kreuzerhöhung“ gelegt. Trotz des am 24. Februar 1912 wegen fehlerhafter Mauerarbeiten erfolgten Einsturzes des bereits 19 Meter hoch auf-gemauerten Kirchturmes wurde die Pfarrkirche zügig fertiggestellt. Die Einweihungsfeier konnte am 29. Januar 1913 stattfinden.


Die alte Kapelle wurde 1926 bis auf Chor und Teile der Sakristei niedergelegt. Diese sind zu einem Kriegerdenkmal ausgebaut worden.


Die jetzige Kirche im neuromanischen Baustil mit dreigeschossigem Westturm und einfachem Pyramidendach, einschiffigem Langhaus mit Querhaus sowie kurzem, rechteckigem Chor mit halbrunder Apsis, wurde nach dem Entwurf des Bonner Architekten B. Stumpf ausgeführt.

 

Quellenverzeichnis:
Bernhard Walterscheid-Müller, Die Schule Scheiderhöhe, Band 7, Lohmar 1987;
Heinrich Hennekeuser, in Rheinische Kunststätten, Heft 234, Gemeinde Lohmar, 1. Auflage 1980;
Wilhelm Pape, Scheiderhöhe wird 1866 selbstständige Pfarre, in den Lohmarer Heimatblättern, Heft 16, Nov. 2002,